AKTUELL
Im Januar 2026 habe ich mit der Arbeit an Buch 2 (der Arbeitstitel ist geheim) begonnen.
Weitere Infos folgen bald! Folgt mir dafür auf Social Media und schaut ab und zu hier vorbei.
TRAUMHAFT von Mira Farland
Stand: abgeschlossen, (noch) unveröffentlicht.
Genre: Jugendbuch/Mystery.
Zielgruppe: junge Erwachsene im Alter von 16 bis 19 Jahren.
Umfang: ca. 101.000 Wörter
Vergleichstitel: TINTENHERZ von Cornelia Funke (greift die Idee vom Wandeln zwischen zwei Welten auf) sowie KRABAT von Otfried Preußler (das unheimliche Märchen und das Magische als zentrale Motive).
Pitch: Luna will nach dem Abi raus aus der Plattenbausiedlung und an der renommierten Madison University in den Vereinigten Staaten studieren. Ihre Chancen stehen gut, das begehrte Rosefield-Stipendium zu ergattern, mit dem sie das Studium finanzieren könnte. Wenn nur nicht ihre Eltern ihr die Erlaubnis verweigern würden aus Angst, die begabte Tochter an „die reichen Pinkel“ zu verlieren. Hinzu kommen die rätselhaften Träume über Maria, einem gleichaltrigen Mädchen aus einer anderen Zeit und einem anderen Land, die Lunas Leben zusätzlich erschweren.
Leseprobe TRAUMHAFT
Im Hinterhof setzte sich Luna mit Papa auf die Bank neben dem Sandkasten, ein trister, unbewegter Tümpel inmitten holperiger nackter Wintererde.
Eine feine Eisschicht hatte sich über alles gelegt, die im orangen Licht der Straßenlaterne schläfrig glitzerte. Luna knisterte mit der Verpackung, warf ein paar Erdnüsse in den Sandkasten. Papa sah sie fragend an.
»Ein bisschen Gesellschaft wird uns jetzt guttun. Vielleicht haben sie Appetit auf einen Abendsnack, weil sie im Winter nicht so viel zu fressen finden.«
Papa zündete sich eine Zigarette an, allmählich schien er sich zu beruhigen.
»Du willst Ratten füttern?«
»Nein, Krähen. Ich hab‘ gelesen, dass man sie mit Erdnüssen anlocken kann. Am besten mit denen mit Schale, weil sie die gerne knacken. Es kann ziemlich nützlich sein, sich mit diesen schlauen Kerlen anzufreunden.«
Sie raschelte erneut mit der Tüte und kurz darauf vernahmen sie ein Flügelrascheln. Eine kleine Krähe setzte sich an den Rand des Sandkastens.
»Hallo Kleine. Du hast bestimmt Hunger.«
Luna warf der Krähe noch eine Erdnuss hin, fast bis vor Papas Füße. Die Krähe hüpfte hinein, schob mit ihrem Schnabel eine Erdnuss durch den Sand als würde sie den Inhalt erschnuppern, krächzte kurz, was vielleicht so etwas wie »Leckerschmecker« heißen sollte, und machte sich daran, die Nuss zu knacken.
»Wo eine Krähe ist, sind auch andere nicht weit«, sagte Luna.